Psychische Beeinträchtigung

Zwei Drittel der neu von der IV zugesprochenen Renten gehen auf eine psychische Beeinträchtigung zurück. Psychisch beeinträchtigte Menschen werden noch immer stigmatisiert, ihr Zugang zu Leistungen der Sozialversicherungen und zum Arbeitsmarkt wird zunehmend erschwert.

Zudem richten die Kantone Beiträge an die Institutionen seit einigen Jahren nur noch aus, wenn die Klientinnen und Klienten Leistungen der IV erhalten. Für andere Personen müssen Kostengutsprachen der Wohngemeinde eingeholt werden. 

INSOS Schweiz setzt sich – in Zusammenarbeit mit Pro Mente Sana – dafür ein, dass das Angebot an Leistungen und Massnahmen zur beruflichen und gesellschaftlichen Eingliederung von Menschen mit psychischer Beeinträchtigung erhalten und ausgebaut wird. Dies betrifft die Integration in den ersten Arbeitsmarkt, die Bereitstellung von geschützten Plätzen in Werkstätten oder Tagesstätten, aber auch das Angebot an Wohnmöglichkeiten mit Begleitung.