Werkstätten

Die rund 300 Werkstätten der INSOS-Institutionen bieten schweizweit 25 000 Menschen mit Behinderung ein Arbeitsumfeld, das ihren individuellen  Fähigkeiten angepasst ist. Mitarbeitende mit Behinderung fräsen und schleifen beispielsweise an CNC-Maschinen, verpacken Medikamente, arbeiten in der Druckerei, servieren im Restaurant oder bauen Gemüse an. Die Produkte und Dienstleistungen müssen höchsten Qualitätsstandards genügen und am Markt bestehen. Für den behinderungsbedingten Mehraufwand der Werkstätten kommt der Staat auf.

Zentrale Rolle: Werkstattleitende

Eine zentrale Rolle kommt den Werkstattleitenden zu, welche in der Regel über eine Berufs- sowie eine agogische Ausbildung verfügen: Sie akquirieren Aufträge, teilen die Arbeit in kleine Schritte auf und sorgen dafür, dass die Qualität der Produkte stimmt, ohne die Mitarbeitenden mit Behinderung unter Druck zu setzen. Sie unterstützen auch jene Mitarbeitenden, welche eine Anstellung auf dem ersten Arbeitsmarkt anstreben, bei der Arbeitsintegration.

Wachsendes Dienstleistungsangebot

In den letzten Jahren ist das Dienstleistungsangebot der INSOS-Werkstätten stark gewachsen: Sie betreiben heute Betreuungsdienste für Betagte, Catering-Services oder Heimlieferdienste, pflegen öffentliche WC- und Parkanlagen, führen aber auch eigenständig Migros- und Postfilialen, Bahnhofstationen, Restaurants oder Hotels. Dieses breite Angebot ermöglicht Menschen mit Behinderung, in einem normalen Umfeld mit direktem Kontakt zu Kundinnen und Kunden zu arbeiten.