Studie zu Arbeitsbiografien: Eine PrA - und was dann?

30. April 2013

Die subjektive Bedeutung beruflicher Bildung für Menschen mit Behinderung ist bis heute wissenschaftlich kaum untersucht worden. Es besteht folglich wenig gesichertes Wissen zu dieser Thematik. Häufig beherrschen ökonomische Argumente die Diskussion. Eine wissenschaftliche Untersuchung zur subjektiven Bedeutung beruflicher Bildung für Menschen mit Behinderung ermöglicht es, die Vielschichtigkeit der Thematik aufzuzeigen und eine Langzeitperspektive nachzuzeichnen.

Das aktuelle Forschungsprojekt, das gemeinsam getragen wird von INSOS Schweiz, der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) und der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik (HfH), hat zum Ziel, qualitative Aspekte der beruflichen Bildung zu erforschen: Wie verlaufen Arbeitsbiographien von Menschen, die eine erstmalige berufliche Ausbildung nach IVG absolviert haben? Welche Auwirkungen der Ausbildung auf andere Lebensbereiche beschreiben die Absolventinnen und Absolventen? Welche Massnahmen und Prozesse ermöglichen und erleichtern eine gelingende Arbeitsintegration von Menschen mit Behinderung?

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