Nationale Kommission zur Verhütung von Folter will Augenmerk auf Heime legen
 Statement von INSOS Schweiz

09. Januar 2016

In der Tageszeitung «Der Bund» vom 8. Januar 2016 kündigt der Präsident der Nationalen Kommission zur Verhütung von Folter (NKVF) an, dass die Kommission ihr Augenmerk in Zukunft auf Behinderten- sowie Alters- und Pflegeinstitutionen legen wird (> vergleiche Artikel).

Die Nationale Kommission zur Verhütung von Folter (NKVF) ist eine von Bund und Kantonen unabhängige nationale Kommission, die durch regelmässige Besuche und einen kontinuierlichen Dialog mit den Behörden sicherstellt, dass die Rechte von Personen in Institutionen eingehalten werden. Die Mitglieder dieser Kommission werden vom Bundesrat gewählt.

In diesem Sinne ist es das Recht und die Pflicht dieser nationalen Kommission, Besuche in allen Arten von Institutionen vorzunehmen und sodann entsprechende Empfehlungen auszusprechen. Die Einhaltung des neuen Erwachsenenschutzrechtes hat in den Institutionen höchste Priorität. Der nationale Dachverband INSOS Schweiz fordert im Rahmen seiner Politik immer Transparenz, hat in Bezug auf die Bemühungen der NKVF deshalb nichts einzuwenden und ist an den entsprechenden Resultaten interessiert. Gegenüber einer fachlichen und sachorientierten Sicht von Extern, welche zur Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner in den Institutionen beiträgt, ist INSOS Schweiz offen.

Hinweise:

  • Informationen zum neuen Erwachsenenschutzrecht, welches für alle Mitgliederinstitutionen von INSOS Schweiz verbindlich ist und in der heutigen Praxis umgesetzt wird.