IFEG

Mit dem Inkrafttreten der Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA) übernahmen die Kantone neue Aufgaben. So sind die Kantone seit dem 1. Januar 2008 für den Betrieb und die Verwaltung der Heime, Werkstätten und Tagesstätten für Menschen mit Behinderung zuständig.

Kompetenz der Kantone

Die entsprechende Ausführungsgesetzgebung – das Bundesgesetz über die Institutionen zur Förderung der Eingliederung von invaliden Personen (IFEG) – umschreibt die Ziele der Eingliederung sowie deren Grundsätze. Die Planung, Anerkennung, Kontrolle und Finanzierung der Einrichtungen für erwachsene Menschen mit Behinderung ist somit Sache der Kantone. Weiterhin in der Kompetenz des Bundes ist das IV-Gesetz, das individuelle Leistungen für Versicherte (z.B. Eingliederungsmassnahmen oder Hilfsmittel) vorsieht.

Kantonale Behindertenkonzepte

Gemäss dem IFEG müssen die Kantone Konzepte erarbeiten, die ihre Behindertenpolitik aufzeigt. Am 28. März 2012 hat der Bundesrat das letzte noch ausstehende Konzept genehmigt. Damit verfügen nun alle Kantone über ein vom Bundesrat genehmigtes kantonales Behindertenkonzept. Eine Übersicht und die Links zu den Konzepten finden Sie auf der Website der SODK