Neues Erwachsenenschutzrecht

Seit Januar 2013 ist das neue Erwachsenenschutzrecht in Kraft: Es bringt für Institutionen für Menschen mit Behinderung diverse Veränderungen mit sich.

Mit dem neuen Erwachsenenschutzrecht wird das bisherige Vormundschaftsrecht aus dem Jahr 1912 den heutigen gesellschaftlichen Anschauungen angepasst. Das neue Recht stärkt vor allem die Rechte von nicht oder nur teilweise handlungsfähigen Personen und soll ihnen im Rahmen ihrer verbliebenen Urteilsfähigkeit zu mehr Autonomie und Selbstbestimmung verhelfen.
Die Hauptziele des neuen Gesetzes sind unter anderem:

  • Förderung des Selbstbestimmungsrechts
  • Schutz urteilsunfähiger Personen in stationären Einrichtungen
  • Einführung von Massnahmen nach Mass
  • Regelung der Vertretung für urteilsunfähige Personen in Institutionen sowie Professionalisierung der Behörden

INSOS hilft bei der Umsetzung

INSOS Schweiz unterstützt seine Mitglieder bei der Umsetzung des neuen Rechts in den Institutionen. In fünf Regionalverbänden sind 2012 halbtätige Informationsveranstaltungen durchgeführt worden. > zu den Referaten

Zudem hat der Branchenverband zu diesem Thema eine Fachtagung für Institutionen im Bereich psychische Beeinträchtigung organisiert. > zu den Referaten

Zusammen mit CURAVIVA Schweiz hat INSOS Schweiz eine Fachbroschüre herausgegeben, welche die wesentlichen, für die Institutionen relevanten Punkte erläutert und Arbeitshilfen beinhaltet. > zur Bestellung