Coronavirus | Schutz besonders gefährdeter Personen steht im Zentrum

07.03.2020 / NEWS

Der Bundesrat hat den Schutz von besonders gefährdeten Personen an erste Stelle gerückt. Seine Empfehlung: Besuche in Heimen vermeiden. Abstand halten. Und nicht zu Stosszeiten reisen.

Mit den neuen Empfehlungen für die Arbeitswelt und an die Bevölkerung will der Bund schwere Erkrankungsfälle und Todesfälle sowie eine Überlastung der Gesundheitseinrichtungen zu verhindern.

 

Wer ist besonders gefährdet?

Besonders gefährdet sind

  • Personen ab 65 Jahren und
  • Personen mit bestimmten Grunderkrankungen, insbesondere chronischen Atemwegserkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes, geschwächtem Immunsystem, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs.

Bei diesen Personen besteht ein erhöhtes Risiko, dass die Krankheit schwer verläuft. Dagegen ist die Rate an schweren Fällen bei gesunden Personen unter 60 Jahren gering.

 

Besuche in Heimen vermeiden

Der Bund appeliert an die Bevölkerung: "Gefährden Sie keine Personen mit erhöhtem Risiko". Seine Empfehlung:

  • Vermeiden Sie Besuche im Spital oder im Alters- und Pflegeheim.
  • Wenn ein Besuch nötig ist, wenden Sie sich an das Pflegepersonal und befolgen Sie dessen Empfehlungen.

Was bedeutet diese Empfehlung für die Institutionen für Menschen mit Behinderung? Eine entsprechende Anfrage ist beim BAG hängig. Die Haltung von INSOS Schweiz ist derzeit wie folgt: Wenn in einer Institution Menschen leben, die als besonders gefährdet gelten, dann sind auch dort Besuche zu vermeiden. Institutionen können aufgrund einer sorgfältigen Risikoanalyse prüfen, ob sie den Zugang selber beschränken wollen.

Empfehlungen an die Bevölkerung
Empfehlungen für Pflegeheime

 

Abstand halten und nicht zu Stosszeiten reisen

Das BAG empfiehlt den Arbeitgeber*innen unter anderem, die Mitarbeitenden darauf hinzuweisen,
•    dass sie Abstand halten und
•    das Reisen zu Stosszeiten im öffentlichen Verkehr soweit möglich zu vermeiden sollen.

Empfehlungen für Arbeitgeber*innen

Antworten im FAQ Coronavirus

Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um den Coronavirus finden Sie in unserem FAQ.

zum FAQ Coronavirus